Olympus SZ-11 im Test

Die Olympus SZ-11 ist eine digitale Kompaktkamera mit einem großen Zoombereich. Aus diesem Grund eignet sie sich sehr gut als Reisekamera, ist aber durch ihre kleinen und leichten Abmessungen durchaus auch alltagstauglich. Der Zoom umfasst einen Brennweitenbereich von 25 bis 500mm. Dies ist etwas weniger als das Schwesternmodell SZ-30, und auch sonst wurde an der Ausstattung gespart. Dafür ist die SZ-11 günstiger zu bekommen als die Olympus SZ-30.

In der Kamera wurde ein CCD-Sensor mit einer Auflösung von 14 Megapixeln verbaut. Dieser ist nicht so hochwertig wie der rückwärtig belichtete CMOS-Sensor der SZ-30, fertigt jedoch bei ausreichenden Lichtverhältnissen sehr gute und homogene Bilder. Bildrauschen wird bei dem Modell bei wenig Licht und hohen ISO-Werten zum Problem. Die Olympus SZ-11 verfügt über einen sensorbasierten Bildstabilisator, das so genannte CCD-Shifting. Die Bedienung lehnt sich an die einer klassischen Kompaktkamera an. Die Kamera wird durch Direktwahltasten für wichtige Funktionen sowie ein Kreuz für die Menüführung gesteuert. Dies ist auch für den Einsteiger leicht zu erlernen.

Die Olympus SZ-11 verfügt über eine automatische Motiverkennung. Diese analysiert den Bildausschnitt und legt alle Parameter für ein optimal belichtetes Foto fest. Der Fotograf braucht nur den Auslöser halb durchdrücken, um diese Funktion zu aktivieren. Der Kreativität sind trotzdem keine Grenzen gesetzt: Es besteht die Möglichkeit, Panoramen und 3-D Fotos aufzunehmen sowie hochauflösende Videos zu drehen. Diese werden im Format 720p aufgezeichnet und sind von so guter Qualität, dass die Mitnahme eines Camcorders nicht mehr notwendig ist. Zudem können den Bildern verschiedene digitale Effekte zugefügt werden. Weiterhin hat die Kamera einen, wenn auch nicht sehr schnellen, Serienbildmodus, der ein Bild pro Sekunde aufnimmt. Dies reicht aus, um in der Tier- oder Sportfotografie schnelle Szenen aufzunehmen und das beste Bild auszuwählen. Die Olympus SZ-11 ist in zwei verschiedenen Farben erhältlich und auch mit voll ausgefahrenem Tubus sehr handlich.

Nikon Coolpix S3100 – ein Erfahrungsbericht

nikon coolpix s3100Die Nikon Coolpix S3100 ist eine sehr beliebte Kompaktkamera in der Klasse unter 100 Euro. Der unverbindliche Preis des Herstellers liegt zwar eigentlich bei 139€, in der Praxis liegt der Preis meist bei knappen 100€. In meinen Augen ist das auch das Mindeste, was man für eine ordentliche Digitalkamera ausgeben sollte.

Dafür bekommt man bei der Nikon Coolpix S3100 eine sehr schicke und kompakte Kamera, die mit 14 Megapixeln Auflösung und vor allem einem optischen 5fach Zoom aufwartet. Gerade das 5fach Zoom ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Auf einen optischen Bildstabilisator verzichtet die S3100 und setzt auf einen digitalen Ausgleich. Das ist in der Praxis nicht ganz so gut wie ein optischer Verwacklungsschutz, funktioniert aber auch gut.

Mittlerweile werden viele Digitalkameras gerade im Urlaub auch dazu genutzt, einen Camcorder zu ersetzen und um die Urlaubsbilder mit kleinen Videosequenzen zu ergänzen. Im Falle der Nikon Coolpix S3100 kann man mit der “kleinen” HD Auflösung mit 720p filmen. Die Qualität dabei ist ordentlich, reicht aber natürlich nicht an die Qualität eines echten Full-HD Camcorders heran. Aber um wie beschrieben die Urlaubsbilder zu ergänzen, reicht die Filmqualität allemal. Anzumerken ist hier, dass Nikon auf den Einsatz des optischen Zoomens während des Filmen verzichtet, man zoomt also in den digitalen Bereich und das sollte man lieber lassen da sonst die Qualität merklich leidet.

Bei der Bildqualität beim klassischen fotografieren kann man festhalten, dass die Bilder bei Tageslicht sehr gut sind. Bei Anbruch der Nacht bzw. auch bei Innenaufnahmen sobald der ISO Bereich über ISO 400 kommt, sieht man ein Rauschen in den Aufnahmen. Das ist aber auch in dieser Preisklasse normal.

Ein Beispielbild für eine gute Aufnahme sehen sie hier.

Fazit:

Insgesamt muss ich sage finde ich die Nikon Coolpix S3100 für eine Kamera unter 100 Euro sehr gelungen, das Preis-Leistungsverhältnis ist absolut gut. Wer also eine günstige Kamera sucht für Urlaubsfotos und Schnappschüsse, liegt mit der Coolpix S3100 richtig. Sie wird deswegen wohl auch recht häufig als Weihnachtsgeschenk unter dem Christbaum landen, da bin ich mir sicher.

Nikon Coolpix S4150 im Detail-Test

Neulich hatte ich die neue Nikon Coolpix S4150 in den Händen und konnte einige Testaufnahmen machen. Wenn man die Kamera das erste mal in den Händen hält, fällt zunächst einmal das schicke und schlichte Design auf, oder anders gesagt, es fällt nichts auf. Die Kamera wirkt solide, es gibt keine störenden Ecken und Kanten, die Verarbeitung des Metallgehäuses ist sehr gut und die Kamera liegt gut in den Händen.

 

Nikon Coolpix S4150: Technische Daten:

  • 14 Megapixel
  • 5x optisches Zoom
  • 26mm – 130mm Weitwinkel bis Telebereich
  • 7,5 Zoll Display, hoch aufgelöst mit 460.000 Pixel
  • Touchscreen
  • Filmen in der kleinen HD Auflösung mit 720p
  • schickes Metallgehäuse mit knapp 2cm Stärke
  • Gehäuse in den Farben schwarz, silber, rot, violett oder bronze
  • UVP von Nikon: 169,00 Euro

Mit dieses technischen Daten allein setzt sie sich nicht von anderen Kompaktkameras dieser Preisklasse ab, allein der berührungsempfindliche Touchscreen ist wirklich erwähnenswert.

Aber in Sachen Bildqualität ist die Nikon Coolpix S4150 zumindest bei Tageslicht sehr sehr gut. Sobald die ISO Werte höher werden, sieht man aber wie bei allen Kompaktkameras zunehmendes Rauschen (ab ISO 400). Aber bei normalen Lichtverhältnissen sind die Bilder auch im Automatikmodus sehr gut. Ein Beispiel in voller Auflösung finden sie hier (Dateigröße ca. 3MB).

Die Videoaufzeichnung beim Filmen ist sehr ordentlich, allerdings setzt die Kamera beim Filmen nur auf den Digitalen Zoom und so wird das Ergebnis dann schnell pixelig. Also sollte man vorher den Zoom betätigen und dann während des Filmens lieber auf weiteres zoomen verzichten. Denn sonst sieht es aus wie am Ende des folgenden Films:

Ansonsten kann man die Nikon Coolpix S4150 uneingeschränkt empfehlen, die Kamera ist preiswert und liefert dafür einfache, schnelle und sehr gute Bilder. Wer mehr von einer Kamera erwartet, muss auch deutlich mehr investieren, in dieser Preisklasse macht die Nikon S4150 jedenfalls eine sehr gute Figur im Vergleich zum Wettbewerbsumfeld.



Sony NEX Zubehör 2011

Nachdem die Sony NEX 3 und die Sony NEX 5 als erste Digitalkameras von Sony in der neuen Klasse der spiegellosen Systemkameras sehr erfolgreich gestartet sind wird es in 2011 bereits ein Nachfolgemodell Namens NEX C 3 geben, das aber weitgehend identisch wird.

Sony konzentriert sich 2011 vor allem auf den Ausbau des Zubehörs zur NEX Serie. So gibt es für das neue Format E-Mount erst drei verschiedene Objektive. Das wird sich in den nächsten Monaten ändern. Sony wird verschiedene Neue Objektive auf den Markt bringen, vermutlich auch reine Teleobjektive. Das bisherige Tele deckt auch gleichzeitig den Weitwinkelbereich mit ab, was wie immer Vor- und Nachteile hat.

Neben den neuen Objektiven wird Sony für den Steckplatz der NEX Kameras einen neuen, stärkeren Blitz anbieten. Das wäre wirklich sinnvoll und wünschenswert, denn der Standardblitz liefert nur wenig mehr Licht als ein guter integrierter Blitz.

Warten wir es ab, genaue Termine hat Sony noch nicht bekannt gegeben, sobald es soweit ist werde ich das hier ergänzen.

Test: Sony NEX 5

Die Sony NEX 5 Digitalkamera ist eine Kamera der neuen Kategorie Systemkamera. Die Sony NEX 5 ist weitgehend baugleich mit der NEX 3 und auch ein großer Bruder ist schon im Anmarsch, die Sony NEX 7. Aber dazu findet ihr bald mehr Infos in separaten Artikeln. Aber zurück zur NEX 5.

Das ist meine neue Lieblingskamera. Sie kann alles was eine gute Digitale Spiegelreflexkamera kann, einiges davon sogar noch besser und vor allem ist sie einfacher zu bedienen und gleichzeitig vom Gehäuse her deutlich schlanker, schicker und moderner. Und seit dem ich endlich diese Kamera habe, kann ich sagen “ich fotografiere endlich wieder richtig und knippse nicht nur”.

Tatsächlich macht das Fotografieren mit der neuen Kamera von Sony unheimlichen Spaß. Die Ergebnisse sind über jeden Zweifel erhaben, die Einstellmöglichkeiten ermöglichen wirklich kreative und beeindruckende Bilder.

Test: Canon PowerShot SX210

Canon PowerShot SX210

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Die Canon PowerShot SX210 ist seit langem in den Bestsellerlisten vertreten und ist eine der beliebtesten Kameras des gehobenen Segments. Und das nicht zu Unrecht. Denn die Canon PowerShot SX210 kann mit technischen Daten auf den ersten Blick genauso überzeugen, wie auf den zweiten Blick bei der Bildqualität. Und mittlerweile kommt noch hinzu dass die Kamera schon sehr günstig geworden ist. Die unverbindliche Preisempfehlung von Canon liegt immer noch bei 279€ und bei Amazon ist die Kamera aktuell schon für unter 200 € zu bekommen (Stand: 31.03.2011).

Damit spielt sie jetzt in der Liga der günstigen Digitalkameras unter 200 Euro und da ist sie wirklich absolut spitze. 14 Megapixel, 14-fach optisches Zoom (!) mit effektivem Bildstabilisator und vor allem einer wirklich guten Bildqualität tragen dazu bei, dass die Kamera bereits einige Male Testsieger war und z.B. auch vom Fachmagazin ColorFoto das Prädikat “Kauftipp” bekommen hat.

Dank 28 mm Weitwinkelobjektiv und 14-fach optischem Zoom kann sie mit manchen Superzoomkameras mithalten oder sie sogar übertreffen. Mehr Zoom braucht wirklich (fast) niemand.

Filmen kann man mit der SX210 auch gut, sie zeichnet Videos mit der kleinen 720p HD Auflösung auf. Die Videoqualität ersetzt vielleicht keine Profikamera, aber um im Urlaub ein paar nette Videos ergänzend zu den Fotos aufzuzeichnen reicht es allemal.

Was mir gefällt ist der gute Automatikmodus, der für alle Aufnahmesituationen ein passendes Aufnahmeprogramm bereitzuhalten scheint. Die Modi können auch manuell gewählt werden, dabei hat man auch zusätzliche Effekte zur Verfügung wie den Miniatureffekt. Dabei entsteht bei normalen Landschaftsbildern der Eindruck von Miniaturaufnahmen. Der Fischaugeneffekt reproduziert den Effekt eines Fischaugenobjektivs und ist in drei Stärkegraden wählbar.

Auch die automatische Korrektur des Kontrasts erzielt gute Ergebnisse und man kann sich oft das spätere Nachbearbeiten am PC sparen. Die ganze Canon PowerShot SX210 arbeitet dabei sehr schnell und man ist immer schnell bereit für die nächste Aufnahme.

Für mich ein klares Fazit: eine günstige Digitalkamera, bei der man nichts falsch machen kann. Eine klare Kaufempfehlung!Canon PowerShot SX210

Test: Sony DSC-HX5VB Cyber-shot

Die Sony DSC-HX5VB ist eine Digitalkamera, die – zum Glück – wieder einmal mehr durch weniger Pixel auffällt. Denn der Pixelwahn, in dem dann kleine Kompaktkameras mit 16 oder mehr Megapixeln beworben werden geht schlicht auf Kosten der Bildqualität. Das heißt zwar nicht automatisch, dass weniger Auflösung eine bessere Bildqualität gewährleistet, im Falle der Sony DSC-HX5VB Digitalkamera trifft das aber durchaus zu.

Mit 10 Megapixeln sind alle Fotos gut genug aufgelöst für alle denkbaren Zwecke, egal ob für den normalen Print-Abzug oder für großformatige Ausdrucke. Die Bildschärfe und vor allem das geringe Rauschen auch bei ISO 400 und mäßiger Beleuchtung tragen zu der guten Bildqualität bei.

Bei der Sony DSC-HX5VB Cyber-shot kommt mittlerweile ein weiterer sehr interessanter Aspekt hinzu: der Preis! Denn es gibt mittlerweile ein Nachfolgemodell und das macht diese Kamera fast schon zu einem Schnäppchen in dieser Leistungsklasse. der aktuelle Preis liegt (Stand 25.3.2011) bei rund 200 €! Das ist gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung eine Ersparnis von 150 €!

Und dafür bekommt wan wirklich eine Menge: ein 10fach optisches Zoom, 7,6 cm LC-Display, Full HD Video, Bildstabilisator, Sweep-Panorama, GPS. Ja, GPS. Mittlerweile liebe ich Kameras die per GPS automatisch die Bilder mit Geodaten versehen, so dass man bei der Betrachtung am PC automatisch auf einer Landkarte sehen kann, wo die Aufnahme entstanden ist.


Test: Canon Ixus 220 HS

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Die neue Canon Ixus 220 HS ist eine schicke kleine Style-Kamera die auf den ersten Blick mit ihrem hochwertigen und leicht angerauhten Edelstahlgehäuse punkten kann. Aber auch die inneren Werte der Canon Ixus 220 HS wissen zu überzeugen. 12 Megapixel ist für eine Kompaktkamera mehr als genug, der Bildsensor wird schließlich nicht größer sondern mit steigender Auflösung wird nur das Rauschen stärker ausgeprägt. Das macht die Ixus 220 hs zumindest bist ISO 200 sehr gut, ab ISO 400 rauscht es teilweise schon sichtbar.

Nikon Coolpix S8000 im Test

Nikon Coolpix S8000

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Technische Daten

Die Nikon Coolpix S8000 ist eine sehr gefragte Kamera und sie befindet sich schon länger in den Top10 von Amazon. Das hat auch seinen Grund. Die Nikon Coolpix S8000 ist schon alleine von den technischen Daten einen zweiten Blick wert; 14,2 Megapixel, zusammen mit einem 10-fachen optischen Zoom (entsprechend und einem Nikkor Objektiv bürgen für hohe Bildqualität. Das Display löst mit 921.000 Pixeln sehr hoch auf und ist auch bei Sonnenlicht sehr gut ablesbar. Da die Nikon Coolpix S8000 seit Februar 2010 im Handel ist, ist der Preis mittlerweile auch sehr attraktiv; die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 269€ aber aktuell gibt es die Kamera beispielsweise bei Amazon für rund 166€ (Stand 8.3.2011).

Auszeichnungen und Testsieger

Die Nikon Coolpix S8000 hat bereits eine ganze Menge Auszeichnungen eingesammelt, unter anderem wurde sie Testsieger im FotoMagazin, mit “gut” bewertet von Stiftung Warentest oder auch von DigitalPhoto. Wenn eine Digitalkamera so viele Auszeichnungen als Testsieger geholt hat, kann man nicht viel falsch machen mit einem Kauf, oder doch?

Bildqualität und erster Eindruck der Bedienung

Werfen wir einen Blick auf das wichtigste Kriterium zur Bewertung einer Digitalkamera, die Bildqualität. Bei Bilder die mit ISO Automatik 100-400 aufgenommen werden sieht man auch bei schlechten Lichtverhältnissen kein Bildrauschen. Erst bei echten Nachtaufnahmen ab ISO 400 kann man Bildrauschen erkennen.
Die Farbtreue ist immer Geschmaschsache, bei der Coolpix S8000 kann man aber sehr intuitiv z.B. die Farbtemperatur anpassen oder auch die Farben kräftiger oder eher dezenter abbilden. Aber auch in den Standardeinstellungen im Automatikmodus ist die Farbwiedergabe natürlich und gut. Die Bildschärfe ist ebenfalls sehr gut, zum Rand hin fällt sie – wie in dieser Klasse üblich – leicht ab aber nicht weiter störend oder auffällig.

Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach und intuitiv. Der Automatikmodus verrichtet einen guten Job, wer manuell eingreifen will kann das tun. So lassen sich viele Parameter manuell steuern, von der Motiv-Wahl bis hin zu einer leichten Über-/Unterbelichtung. Die Belichtungszeit selbst kann man nicht direkt beeinflussen.

Die Viedeofunktion zeichnet hoch aufgelöste Filmsequenzen in 720p auf, also dem “kleinen” HD Format. Die Filmqualität ist gut und reicht für ergänzende Videos zum guten Fotomaterial vollkommen aus.

Testergebnis der Nikon Coolpix S8000 im Test

Für den aktuellen Preis ist die Nikon Coolpix S8000 eine absolute Kaufempfehlung. Sie bietet ein großes Zoomobjektiv, eine gute Bildqualität und eine einfache Bedienung zu einem attraktiven Preis. Das Gesamtpaket das Nikon hier geschnürt hat ist in sich stimmig und in dieser Preisklasse sehr gefällig.